Briefe an den Augenblick

"Dies kleine Buch
ist ein großes Buch.

Nicht von oben, nicht von der Seite her zu lesen, sondern von innen, als kleiner Leser zu erleben, teilhaben zu dürfen an dem Innern der "großen" Geschichte und auch an Innigem des Menschenlebens und der Natur."

Herbert S., Buchhändler

"Briefe an den Augenblick" ist für mich immer noch ein einzigartig schöner, einprägsamer & poetischer Titel! Dein später Linolschnitt mit dem am Meeresfelsen stehenden, dem Vogel sehnsuchtsvoll nachfliegenwollenden Menschen mit seinen weit ausgebreiteten Arm-Schwingen gefällt mir sehr." 

Almut Aue, Malerin und Lyrikerin Künstlerportrait

" [...] Dann las ich flüchtig beim Auspacken unseres Reisegepäcks darin und legte es nicht wieder weg. Ich dachte, Dich leibhaftig zu erkennen, auch in dem, das uns nicht gemeinsam ist. Um mir das klar zu machen, las ich es noch einmal Angelika vor - über den kleinen, behüteten Jungen, aufgewachsen in einem innig gepflegten Haus, von Gaben der schönen Sorge umstellt, so daß man dem kleinen Kind sagen möchte: "Ach, sei nicht traurig."

Aber dann kommt etwas anderes, das mit dem Flammenwerfer beginnt. Ich war erstaunt über die äußerst detaillierte Schilderung einer versachlichten Welt von T-34 Panzern, Ölgemisch, PAK-Geschütz, 15 Soldaten, die zu führen waren beim "Rückwärts-verteidigen", Angriffs- und Verteidigungsfinessen, herumrennender Zivilbevölkerung [...].

[...] In Deinem Buch bricht mit den Glocken in Kopenhagen Ostersonntag 1945 ab, was mich da in Atem gehalten hat. Du versuchst Dich ganz anders zu retten seit der "Sturmflut" als ich. Die Parabel von dem Glück, sich im Notwendigen zu finden als Teil der großen Herde gilt für uns beide."

Dr. Anton Sch. (Arzt)

"Zuerst habe ich das Buch mit buchkritischem Blick inspiziert: Das angenehm getönte Papier, die schöne Schrifttype in gut lesbarem Schriftgrad, Ihr Layout, der makellose Druck, die hervorragende Bindearbeit!

Dann, am Abend, las ich es in einem Stück und meinte, Sie würden es mir erzählen, ich würde Sie fragen.

Die Linolschnitte erzählen, fesseln; ich sah sie als Bildfolge eins ums andere Mal an.

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem schönen, neuen Buch!"

Christian Stottele, eh. Verlagsleiter