Einleitung

Im Vorwort zu meinen Gedichten heißt es:

"Immer fand ich ein Glück in der Art nächster Verbindungen mit den Stationen dieser lebendigen Welt und darin, mich mit ihnen auseinanderzusetzen. (1969)

Seither kreisen die 99 Monde, künstlich und unsichtbar, um uns. Jeder kann sie mit Kopf und Sinnen in seinem Observatorium entdecken. (2008)"

Die 15 Jahre nach dem Krieg und bis zu meiner Heirat 1960 waren Jahre der Orientierung. Es war genau die Zeit, in der die Gedichte entstanden.

Ein kleiner Teil aus etwa 400 Gedichten, die 99 Gedichte meiner Veröffentlichung, finden sich in den Kapiteln:

  • Landschaften und Wanderungen
  • Gestalten und Widmungen
  • Lieder
  • Sprüche und Gedanken

Davon wird eine Auswahl von 9 Gedichten hier veröffentlicht:

  • An die Jahreszeiten
  • Die Vögel
  • Die Falter
  • Die Nebelweide
  • Wanderlied
  • Nachtspaziergang
  • Zigeunerfest
  • Wir sagen Ah und Oh
  • 3 Möglichkeiten

Übrigens...
...erschienen 7 Gedichte aus "99  Künstliche Monde" bereits 1955 in: "Fenster und Weg", Richard Salis, Günter Bruno Fuchs, Dietrich Kirsch, Mitteldeutscher Verlag, Halle, zusammen mit 4 Monotypien von Winand Victor. Nach herber Kritik an den westlichen Autoren wurde ein Teil der 1. Auflage eingestampft.

Richard Salis
(1931 - 1988) war nach dem Krieg Sandformer, Drucker und Angestellter einer grafischen Kunstanstalt. Verleger mehrerer Flug- und Zeitschriften, besonders der "Reutlinger Drucke".

Günter Bruno Fuchs (1928 - 1977)
war nach dem Krieg Maurer, hospitierte an Universitäten, besuchte die Kunstakademie Berlin und lebte als freier Schriftsteller und Holzschneider in Berlin. Er hinterließ ein umfangreiches Werk, Lyrik, Prosa, Hörspiele und Briefe (Hanser Verlag). Zusammen mit Winand Victor und Dietrich Kirsch Mitbegründer der grafischen-literarischen Blätter "telegramme". In den 15 erschienenen Nummern von 1953 - 58 kamen viele junge Autoren wie Peter Härtling, Helmut Heißenbüttel, Heinz Piontek und Johannes Poethen zu Wort. Günter Bruno Fuchs auf Wikipedia

Winand Victor (1918)
studierte 1937 -1940 an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. Nach dem Krieg Mitglied der Künstlergemeinschaft Bernstein. Seit 1949 wohnhaft in Reutlingen. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.